Brennstoffzellen (BSZ)



Die Brennstoffzelle wurde schon 1839 von dem Engländer Sir W.R. Grove entwickelt. Sie ist eine elektrochemische Vorrichtung, die die chemische Energie des Wasserstoffes (oder anderer energiereicher Verbindungen) unmittelbar in Strom (und Wärme) umsetzt. Weiter....



In der von Roger Billings entwickelten Metallhydridtank-Technik sind Lagerung und Transport von Wasserstoff sehr sicher (allerdings mit dem Nachteil des hohen Gewichtes). Billings hat in den 1960er Jahren außerdem das erste wasserstoff-betriebene Auto entwickelt. Eine optimierte (zukünftige) Kombination der Brennstoffzellen/ Wasserstoff-Technologie kann in der vermehrten Nutzung in Haushalten (Wärme + Strom-Produktion) und der verstärkten Wasserstoff-Gewinnung mit Hilfe regenerativer Energien (Wind, Solar, Wasser, Geo ...) durch Elektrolyse aus Wasser bestehen.

Vorteile

•  Brennstoffzellen-Blockheizkraftwerke erreichen bei gleichzeitiger Nutzung von Elektrizität und Wärme Wirkungsgrade von über 80 %, also etwa doppelt so viel wie herkömmliche Feuerungsanlagen.
•  Wasserstoff als Brennstoff für die Brennstoffzelle kann durch Elektrolyse oder die Vergasung von Biomasse (Resten aus Land- und Forstwirtschaft, Biomüll, organische Industrieabfälle) gewonnen werden (derzeit wird der verwendete Wasserstoff überwiegend aus Erdgas gewonnen).
•  Bei der Verwendung von Wasserstoff als Brennstoff für Brennstoffzellen entstehen keine schädlichen Emissionen.
•  Die Kombination von Brennstoffzelle und Elektromotor im Auto würde für eine erhebliche Lärmreduktion sorgen.



Quellen, Literatur & weitere Informationen


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